Geschichte des MFM-Projekts®
In Deutschland
1999 „Nur was ich schätze, kann ich schützen“. Mit diesem Leitgedanken wird das MFM-Projekt (Mädchen-Frauen-Meine Tage) von der
Erzdiözese München-Freising in Kooperation mit der Bayerischen AIDS-Stiftung ins Leben gerufen.
Das von Dr. med. Elisabeth Raith-Paula erarbeitete MFM-Projekt löst bei Mädchen, Eltern und Lehrern Begeisterung aus. Rasch entsteht eine grosse Nachfrage
nach der Zyklus-Show.
Fünf Jahre später kommt das Parallelprojekt für Jungen (Mission-For-Men) dazu, welches von männlichen Kursleitern geleitet wird.
Inzwischen werden die beiden Projekte von zahlreichen Kursleiterinnen und Kursleitern in mehreren EU- Ländern und der Schweiz angeboten.
2010 wurde der Gründerin, Dr. med. Elisabeth Raith-Paula das Bundesverdienstkreuz verliehen.
Das MFM- Projekt® wurde mit folgenden Preisen ausgezeichnet:
• Bayerischer Gesundheitsförderungs- und Präventionspreis 2002
• „Best- practice“ – Projekt in der Europäischen Union 2003.
In der Schweiz
2001 stellt Dr. med. Elisabeth Raith-Paula das MFM-Projekt® erstmals in der Schweiz vor.
Auch die Schweizer Kursteilnehmerinnen sind begeistert.
Kurz darauf bieten erste Kursleiterinnen Mädchenworkshops und Elterninformationen in der Schweiz an.
2003 führt Spiez dank der Initiative des Vereins Spiezer Agenda 21, als erste Schweizer Gemeinde in der Schule das MFM-Projekt®
für alle 5./6. Klässlerinnen ein.
2005 gründet eine Gruppe engagierter Frauen in Spiez den Verein MFM-Projekt Deutsche Schweiz, mit dem Ziel, die Qualität des
MFM-Projekts in der Schweiz sicherzustellen, das Angebot bekannt zu machen und zu fördern. Alle Kursleiterinnen treten dem Verein bei
und verpflichten sich die Projektrichtlinien einzuhalten.
2007 führt der Verein MFM-Projekt Deutsche Schweiz die erste Ausbildung für Kursleiterinnen in der Schweiz durch.
2008 schliessen die ersten Männer ihre Ausbildung in Deutschland ab und bieten seither Kurse in der Schweiz an.
Eine Ausbildung für Männer in der Schweiz ist in Planung.

